"Aber wehe, wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!"
Die Geschichte von Max, Bill und Joe
Dieser Spruch kommt Ihnen bekannt vor? Sicher fällt Ihnen bald ein, woher Sie ihn kennen… Aber eigentlich wollte ich Ihnen die Geschichte von dem Berater erzählen, der Bill's Vision in Frage gestellt hat. Diese Geschichte beginnt wie alle Märchen, auch wenn sie vielleicht gar kein Märchen ist:
"Es war einmal ein Unternehmer namens Bill, der hatte eine Vision. Bill's Vision war, dass jeder Mensch ein zweites hochentwickeltes Gehirn erhält, das ihm das mühsame Analysieren, Berechnen und Entscheiden abnimmt. Jahrelang forschte Bill und eines Tages hatte er die Lösung gefunden: Ein Kästchen mit einem kleinen Fenster, in das man schauen konnte, wann immer man nach einer Antwort suchte. Bill verkaufte Millionen dieser Kästchen, die über den Zeitenlauf immer bunter und schöner wurden, und alle Käufer glaubten an deren Allmacht. Umso mehr, weil jedes dieser Kästchen immer genau die Antwort lieferte, die der Käufer hören wollte. Viele andere bauten rund um diese Kästchen ihre eigenen Geschäfte auf, darunter auch viele kluge Berater, die dem Käufer die Antworten des Kästchens in eine verständliche Sprache übersetzten und mindestens ebenso viele und ebenso kluge Prüfer, die mit viel Mühe und vielen, vielen Fragen alle Antworten prüften und deren formale Richtigkeit bestätigten.
So gelang es Bill nicht nur die Käufer glücklich zu machen, sondern auch die Berater, die Prüfer und viele andere Menschen. Das Ganze war so schlau aufgezogen, dass auch die Kunden der Käufer dieser Kästchen begannen an die Wirkung der Kästchen zu glauben. Dann geschah eines Tages etwas Unerwartetes.
Joe, ein Berater, entwickelte eine - wie er meinte - noch viel schlauere Strategie um seine Kunden zum Erfolg zu führen. Er nahm einem seiner Kunden, sein Name war Max, das Kästchen einfach weg und versuchte sein Gehirn wieder zu aktivieren. Das war aber wesentlich schwieriger als gedacht. Bill's Verkäufer merkten, dass Max kein Kästchen mehr hatte, und wollten ihn davon überzeugen ein noch viel moderneres und bunteres Kästchen zu kaufen und ließen sich dazu viele Tricks einfallen. Dazu kam, dass die Prüfer klagten, weil sie ohne die Fenster nichts mehr sahen und damit auch nichts mehr prüfen konnten. Viele andere, die ihre Geschäfte davonschwimmen sahen, klagten auch. Zudem litten Max' Mitarbeiter unter Entzugserscheinungen, weil sie nirgends mehr hineinschauen konnten, und mussten mit Ersatz-Fensterchen beruhigt werden.
Joe riet Max dennoch, die Dinge zunächst einmal laufen zu lassen und abzuwarten. Als einzige Maßnahme sollte Max an jeden seiner Mitarbeiter sieben Würfel in verschiedenen Farben verteilen, zusammen mit der Botschaft: "Vermehre die Würfel einer von dir gewählten Farbe. Tausche dazu Würfel anderer Farben ein und verhalte dich dabei so, dass du das, was tu tust, vor deinem Gewissen vertreten kannst ..."
Und so wurden bald viele, viele Würfel getauscht und es wurde gemeckert und gestritten. Da begann Joe mit der zweiten Maßnahme seines Plans und führte promol.NET ein ...“
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Der zweite Teil der Geschichte von Max, Bill und Joe: "Max zweifelt am Erfolg und Joe leidet ..."


